Angebote für Schulen

In den letzten Jahren wurde im „Handlungsfeld Schule“ für uns erkennbar, dass das Sozialkompetenz-Training die Eigenschaften der Zielgruppe, ihre Besonderheiten und Charakteristika bei der Erstellung und Implementierung berücksichtigen muss (Passgenauigkeit). Je nach individueller Situation der betroffenen Kinder und Jugendlichen und der Altersstufe müssen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte gewählt werden. Deshalb sind hier nur Vorschläge beschreiben, die einen Überblick über unsere Haltung und unsere Methoden geben.

Interkulturelles Soziales Kompetenztraining (ISK)

 

Kurzbeschreibung

Die Basis für erfolgreiche interkulturelle Kommunikation ist emotionale Kompetenz und interkulturelle Sensibilität.
ISK vermittelt diese Fähigkeiten an impulsive SchülerInnen von Regelschulen mit multikulturellem Ansatz, eingebettet in deren Gesamtcurriculum. Es ist ein gezieltes, verhaltensorientiertes, zeitlich begrenztes Training zur Schärfung der Fremd- und Selbstwahrnehmung von Jugendlichen mit divergierendem Verhalten.
ISK findet in Gruppen von maximal 10 TeilnehmerInnen in wöchentlichem Abstand als schuljahresbegleitende Veranstaltung mit bedarfsorientierten Zusatzmodulen oder als Blockveranstaltung statt.

 

Zielgruppe

Klassen der Regelschulen mit impulsiven Kindern/Jugendlichen von i. d. R. 10 - 16 Jahren, die in ihrem Umfeld durch unsoziales Verhalten aufgefallen sind. Sie wirken oft orientierungslos, sind von außen nur schwer steuerbar und Regeln des Zusammenlebens scheinen für sie nicht zu gelten. Die jungen Menschen können nur schwer Grenzen akzeptieren und Konsequenzen von Regelverstößen nur schlecht ertragen. Es sind dies „nichterzogene“, orientierungslose „Kinder“, denen Regeln und Normen des Zusammenlebens nur wenig gelten. Sie treffen ihre Alltagsentscheidungen weitgehend ohne Einfluss der Erwachsenen, unterlaufen und widersetzen sich deren Grenzsetzungen und etablieren ihren eigenen Machtanspruch.

Soziales Kompetenztraining für Schulklassen

 

Kurzbeschreibung

Das Training findet im Klassenverband als Schulhalbjahr begleitende Veranstaltung mit 15 Trainingsterminen je 90 Min. oder als Blockveranstaltung statt. Auf lerntheoretisch-kognitiver Grundlage wird ein sozial angemessener Umgang mit Konflikten und Selbstbehauptung vermittelt. Die Trainer führen und leiten die Gruppe imBedarfsfall mit dem/der Klassenlehrer/-lehrerin wertschätzend, aber mit klarer Haltung zu Recht und Unrecht, sie konfrontieren Normverstöße. Durch eine Vielzahl von Spielen und Methoden wird die Selbst- und Fremdwahrnehmung gefördert und geklärt sowie angemessenes soziales Verhalten mit Spaß und Aktion erfahrbar.

 

Zielgruppen / Indikation

Klassen der Sekundarstufe 1 mit impulsiven Kindern/Jugendlichen im Alter 10 bis 16 Jahre

Methodenspektrum

  1. Blitzlicht zur Befindlichkeit
  2. Übungen und Spiele zur Interaktion
  3. Übungen zur Körperwahrnehmung

  4. Entspannungsübungen

  5. Körperbetonte Spiele

  6. Machtrituale, Action + Stunts

  7. Belohner-Pläne

  8. Veranschaulichung von Befindlichkeiten (z.B. Abbildungen und Darstellung von Mimik und Gestik)

  9. Soziometrische Verfahren (z.B. Soziogramm, Befragung nach Stärken und Schwächen, Gruppen-Feedback zu Eigenschaften und Status etc.)

  10. Visualisierung / Aufstellung von Gruppenhaltungen, Erfahrungen, Gruppenstrukturen etc.

  11. Übungen zur Selbstwahrnehmung in bestimmten Situationen

  12. Übungen zur Fremdwahrnehmung in bestimmten Situationen

  13. Übungen zur Selbstberuhigung und Selbststeuerung in bestimmten Situationen

  14. Körpersprache-Training

  15. Rollenspiele (z.B. zu Konfliktsituationen, Lösungsstrategien, Lob geben und annehmen etc.)

  16. Szenische Darstellungen zu Themen wie: Gewaltanwendung, Machtausübung, Sexismus, Rassismus, Adultismus,

 

Gerne entwickeln wir, auch gemeinsam mit den Lehrkräften, für sie passgenaue, auf die Bedarfe ihrer Schule abgestimmte Angebote. Fragen sie uns!

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