Begleiteter Umgang

Begleiteter Umgang bei häuslicher Gewalt

 

Kurzbeschreibung:

Wesentliches Ziel des „Begleiteten Umgangs“ ist es, bestehende Konflikte zu reduzieren und die Beteiligten baldmöglichst zu befähigen, den Umgang zwischen Kind und Eltern/Umgangsberechtigten in eigener Verantwortung zu gestalten. Die Eltern/Umgangsberechtigten sollen dazu angehalten werden, ihre Probleme miteinander von der Elternebene zu trennen. Ihre Kompetenz, die Bedürfnisse des Kindes von den eigenen zu unterscheiden und zum Wohle des Kindes Lösungen zu erarbeiten, soll idealtypischerweise zum Ende des Arbeitsprozesses nachhaltig gestärkt sein.

Gleichzeitig soll das Kind darin gestärkt werden, allen Beteiligten gegenüber seine Bedürfnisse und sein Empfinden mitzuteilen. Dies geschieht durch die Bereitstellung von Rahmenbedingungen, die Sicherheit und Wohlergehen für das Kind sowie den Schutz aller beteiligten Personen während der Besuchskontakte gewährleisten.

Das Angebot ermöglicht Umgangskontakte, die in ungeschützter Umgebung nicht

zustande kämen (häusliche und familiäre Gewaltproblematik), soweit sie im Interesse des Kindes liegen.

 

Modul „Begleiteter Umgang“

Primäres Ziel des „Begleiteten Umgangs“ ist das Ermöglichen von Eltern-Kind-Kontakten in Situationen, in denen eine direkte Gefährdung des Kindes seitens des umgangsberechtigten Elternteils nicht ausgeschlossen werden kann. Die Begleitperson ist während der Eltern-Kind-Kontakte ständig anwesend und beobachtet direkt oder indirekt deren Interaktion. Der Schutz des Kindes hat absolute Priorität. Interventionen zum Schutz des Kindes erfolgen in erster Linie auf der Eltern-Kind-Ebene während der Umgangskontakte. Eine zusätzliche, das Leistungsangebot flankierende Beratung der Familienmitglieder ist hier stets erforderlich, um Strategien zu entwickeln, die ein kindeswohlgefährdendes Verhalten nicht mehr aufkommen lassen.

 

Modul „Elternarbeit“

Beim „Begleiteten Umgang“ stellt das Institut NoMos eine Beratung der Familienmitglieder sicher. Ziel dieser Beratung ist es, die Beziehungssituation des Kindes zu verbessern bzw. mit den Beteiligten gemeinsam Strategien zu entwickeln, die ein kindeswohlgefährdendes Verhalten nicht mehr aufkommen lassen. Die Notwendigkeit des Einsatzes der zusätzlichen Beratung der Familienmitglieder ist im Rahmen der Hilfeplanung durch die fallzuständige Fachkraft des ASD/PKD festzulegen und mit dem Institut NoMos verbindlich zu vereinbaren.

Wir setzen für die Elternarbeit ein Berater-Tandem, bestehend aus einer weiblichen und einem männlichen Mitarbeiter/in ein.

 

Rechtsgrundlage:

§ 27 in Verbindung mit den §§ 13, 30, 31, 34, 35, 35 a, 41 SGB VIII,
§§ 39, 72 BSHG
§ 18 SGB VIII in Verbindung mit §§ 1684, 1685 BGB

Fachkräfte

Der begleitete Umgang wird von zwei pädagogischen Fachkräften (Dipl. Soz.päd./arb.) mit Zusatzqualifikationen als zertifizierte AAT-Trainer*in, systemische Berater*in, Multi-Familien-Therapeut*in, Marte-Meo Therapeut*in, Sexualberater*in und mit Erfahrung in der Jugendstraffälligenhilfe, Kinder-Jugend u. Familienhilfe, Beratung und mit der „Täterarbeit häusliche Gewalt“ durchgeführt.

 

 

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