Neues aus dem Institut:

 

Neues Angebot: "begleiteter Umgang bei häuslicher Gewalt"

Rechtsgrundlage:

§ 27 in Verbindung mit den §§ 13, 30, 31, 34, 35, 35 a, 41 SGB VIII,
§§ 39, 72 BSHG
§ 18 SGB VIII in Verbindung mit §§ 1684, 1685 BGB

Wesentliches Ziel des „Begleiteten Umgang“ ist es, bestehende Konflikte zu reduzieren und die Beteiligten baldmöglichst zu befähigen, den Umgang zwischen dem Kind und seinen Eltern/Umgangsberechtigten in eigener Verantwortung zu gestalten. Die Eltern/Umgangsberechtigten sollen dazu befähigt werden, ihre Probleme, die sie als Partner haben, von der Elternebene zu trennen. Ihre Kompetenz, die Bedürfnisse des Kindes von den eigenen zu unterscheiden und zum Wohle des Kindes Lösungen zu erarbeiten, soll idealtypischerweise zum Ende des Arbeitsprozesses nachhaltig gestärkt sein.

Gleichzeitig soll das Kind darin gestärkt werden, allen Beteiligten gegenüber seine Bedürfnisse und sein Empfinden mitzuteilen. Dies geschieht durch die Bereitstellung von Rahmenbedingungen, die Sicherheit und Wohlergehen für das Kind sowie den Schutz aller beteiligten Personen während der Besuchskontakte gewährleisten.

Das Angebot ermöglicht Umgangskontakte, die in ungeschützter Umgebung nicht

zustande kämen (häusliche und familiäre Gewaltproblematik), soweit sie im Interesse des Kindes liegen.

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